Manfred Peckl
* 1968, Wels, Österreich
Bilder, Formen, Töne, Sprache, Körper, Skulptur – Manfred Peckl ist ein Künstler der Extreme. Mal drastisch und provokativ, mal punkig und laut, mal surreal und poetisch überschreitet er alle medialen Festlegungen und bezieht verschiedene Medien und Werkgruppen aufeinander. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten, zuletzt in Turin (Good Idea, A Pick Gallery, 2024) und Rotterdam (WORD! Frank Taal Gallery, 2024). Zurzeit unterrichtet er an der UdK als Gastprofessor für Kunst und Partizipation.
Wo leben und arbeiten Sie?
Berlin.
Wer oder was hat Sie künstlerisch geprägt?
Dada, Punkrock, Shakespeare, James Joyce.
Ihr Hauptcharakterzug?
Leise laut.
An was arbeiten Sie aktuell?
Songs, Bilder, Zeichnungen, Texte, Skulpturen.
Rot, gelb oder blau?
Und, nicht oder.
Ihr Lieblingsding oder -objekt?
Fahrrad.
Gibt es eine Verbindung zwischen Ihrer Kunst und Musik? Welche Musik beflügelt Sie?
Ich höre Stimmen.
Eine Frage, die Sie gerade bewegt?
Klima, Weltpolitik, Rechtsruck.
Was verbinden Sie mit dem Begriff „Landschaft“?
Zeit, Raum.
Welcher Geruch erinnert Sie an Ihre Kindheit?
Jod.
Welches Buch steht schon lange auf Ihrer Liste?
Oskar Pastior (Werkausgabe).
Kann man Kunst lernen?
Ja nein.
Welche zeitgenössischen Tendenzen in der Kunst, welche jungen Künstler finden Sie interessant?
Mich interessiert alles. Gut finde ich zum Beispiel Ana Castillo.
Was hätten Sie gerne früher gewusst?
Wie spät ist es?
Welche nicht gestellte Frage möchten Sie gerne beantworten?
Was? Warum? Wie?
Alles. Weil es sonst fehlt. Besser als möglich.
Interview
relevance & return:
manfred peckl
artist & performer
the institute for intentionality research Berlin
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