Mara Pollak
* 1986, Oberwesel am Rhein, Deutschland
Pollaks reduzierte, zugleich eindringliche Bildsprache vereint in ihren fotografischen Arbeiten Dokumentation mit ästhetischer Reflexion. Sie eröffnet subtile Einsichten in das Zusammenspiel von Raum, Identität und dem Politischen. 2021 graduierte sie als Meisterschülerin von Julian Rosefeldt und erhielt 2018 den Förderpreis für Fotografie der Stadt München. Zuletzt waren ihre Arbeiten u.a. in der Staatsgalerie Stuttgart und im Goethe-Institut Paris zu sehen. Mara Pollak hat Thinking Skin / In Between, die Ausstellung von Lehel.Art in den Räumen von Donner & Reuschel München (2024), dokumentiert.
Wo leben und arbeiten Sie?
Zwischen München und dem Rheinland.
Wer oder was hat Sie künstlerisch geprägt?
Alte Männer.
Ihr Hauptcharakterzug?
Neugierig.
An was arbeiten Sie aktuell?
Am Ruhrgebiet.
Wie würden Sie Ihre künstlerische Praxis beschreiben?
Je länger man kaut, desto süßer das Brot.
Haben Sie ein bestimmtes Arbeitsritual?
Heute erst ab vier.
Ihr Mantra?
Et hätt noch emmer joot jejange.
Rot, gelb oder blau?
… und Licht.
Ihr Lieblingsding oder -objekt?
Wurst.
Welche Musik beflügelt Sie?
„Kennst du den Namen des Vogels, der nur an Sonntagen singt? Der sitzt in der Lobby und wartet, dass du ihm Hausschuhe bringst.“
Was verbinden Sie mit dem Begriff „Zukunft“?
Es gibt Schlimmeres – zum Beispiel Wachstum.
Eine Frage die Sie gerade bewegt?
Es müsste oben in 10 m Höhe noch viel schlimmer sein.
Stadt oder Land?
Fluss.
Was bedeutet „Landschaft“ für Sie?
Das blühende Leben.
Welcher Geruch erinnert Sie an Ihre Kindheit?
Der Geruch meiner Kleidung, nach einem Besuch bei Oma und Opa.
Ihr Lieblingsrezept?
Heiße Tränen auf der Tiefkühlpizza.
Welches Buch steht schon lange auf Ihrer Liste?
„Vom Spazieren“ von Henry David Thoreau.
Kann man Kunst lernen?
Es ist gut für Kunstschaffende einen Plan(schrank) zu haben.
Was hätten Sie gerne früher gewusst?
Von Erholung war nie die Rede.
Welche nicht gestellte Frage möchten Sie gerne beantworten?
Ein Walross kann 24 Stundenkilometer schwimmen, also so schnell wie ein Radfahrer.
24. April - 31. Mai 2026
Rheinland-Pfalz Triennale
Mara Pollak – Installation A SAUCERFUL OF SECRETS
Trier
Amphitheater und Pauluskirche
Mai 2026
Artist in Residence Stipendium Salzamt
Linz, Österreich